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Walchshöfer: "Wir bleiben Challenge!" Marke Challenge bleibt familiär und unabhängig
ROTH. Die TEAMChallenge GmbH
wird auch weiterhin in gewohnter Manier aus Roth geführt und nicht an die World
Triathlon Corporation verkauft. Dies verkündete Challenge-Veranstalter Felix
Walchshöfer am Donnerstag in Roth und dementierte damit einen Bericht von Kai
Baumgartner, der am 14. Oktober auf dessen Onlineportal erschienen war.
Baumgartner will laut seinem Artikel aus
"wohl informierten Kreisen" erfahren haben, dass den Rothern ein konkretes
Kaufangebot von ihrem Konkurrenten der WTC vorliegt und ein Vorvertrag besteht.
"Dies entbehrt jeglicher Grundlage", erklärte Walchshöfer. Ein Verkauf der
erfolgreich gewachsenen Challenge-Serie komme für die Firma nicht in Frage, TEAMChallenge
werde auch künftig seine Eigenständigkeit bewahren.
"Es war die beste Entscheidung meines
Vaters, den Challenge als eigenständige Marke zu etablieren. Der Erfolg ist mit
acht nationalen und internationalen Rennen auf der Lang- und Halbdistanz
deutlich ersichtlich. Daher bleiben wir auch weiterhin Challenge!", versicherte
Walchshöfer. Die weltweite Challenge-Serie sei jetzt an einem Punkt angekommen,
an dem das weltweite Ironmanmonopol durchbrochen ist. "Dies ist im Sinne des
Sports sowie der Altersklassenathleten und der Profiathleten", so der
Veranstalter weiter. Derzeit fänden überdies weitere Verhandlungen mit
ausländischen Serienrennen statt, um die Marke weiter zu etablieren.
Baumgartner wurde
aufgrund seiner Falschmeldung eine Unterlassungserklärung sowie eine
Widerrufserklärung mit Androhung von Schadenersatz durch die verantwortliche
Anwaltskanzlei der TEAMChallenge GmbH zugestellt.