"Ich habe wie im
letzten Jahr trainiert, nur diesmal noch härter"
Schon im letzten Jahr schrieb Erika
Csomor Triathlon-Geschichte, denn die Uhr blieb bei ihrem Zieleinlauf bei 8:47:05
stehen. Sie unterbot damit als Zweite deutlich die magische 8:50 Stunden-Marke.
Trotz der Fabelzeit galten die Schlagzeilen aber der Niederländerin Yvonne van
Vlerken, die 77 Sekunden schneller war und damit eine neue Weltbestzeit markierte.
Diesmal könnte die seit Jahren in Roth startende Ungarin es ganz allein auf die
Titelseiten schaffen, denn: "Ich habe wie im letzten Jahr trainiert, nur
diesmal noch härter. Meine großen Ziele sind Roth und Hawaii." Seit 2008 hat
sie einen neuen Trainer, ein neues Team und mit Erfolg neue Trainingslager wie
etwa auf den Philippinen oder in der Schweiz getestet.
Dass sie gut in Form
ist, konnte sie bereits im April mit einem vierten Platz beim Ironman 70,3 in
Kalifornien beweisen. Ob es 2009 für die Krone in Roth reicht, bliebt
abzuwarten. Wünschen würden es der sympathischen Athletin sicher zahlreiche
Fans aus dem In- und Ausland. Und nicht zuletzt sie selbst, wie sie schmunzelnd
gesteht: "Ich möchte in meiner langjährigen Karriere schon noch einige Siege
feiern und neue Bestzeiten setzen. Schließlich will ich meinen Enkelkindern
später erzählen können, wie schnell ihre Großmutter damals gewesen ist.".